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Jürgen Sobkowiak wurde im November 1970 geboren, absolvierte eine Ausbildung zum Bürokaufmann und erlernte das Fotografieren autodidaktisch. Er entdeckte seine Liebe zur Kunstfotografie durch Francesca Woodman und Man Ray. Der introvertierte Künstler lebt zurückgezogen mit seiner Frau im Raum Aachen.

 

Seine akribisch geplanten Kompositionen wirken wie Zerrbilder, die nicht nur die Wahrnehmung der Wirklichkeit, sondern die Realität selbst in Frage stellen. In den Selbstinszenierungen bringt der Künstler seinen Körper in eine skurrile Beziehung mit den räumlichen Gegebenheiten und erscheint oftmals flüchtig, unwirklich oder nebensächlich. Wände, Möbel, Spiegel sowie andere bewusst ausgewählte Requisiten ergänzen die diffuse Bildsprache. Nicht selten entsteht somit eine groteske Symbiose aus Mensch, Raum und Objekt. 

 

Ein weiterer Zweig seines Schaffens sind surrealistische Fotografien mit dadaistischen Zügen, in denen meist Alltagsgegenstände zusammengeführt werden, die nicht zusammengehören. Weil diese Bilder jeglicher Logik und Vernunft trotzen, muss sich der Verstand beim Betrachten neu sortieren, um das Gezeigte in einen Kontext zu setzen. Der Unsinn wird zum Sinn.

 

Jürgen Sobkowiak arbeitet stets alleine, nutzt das Tageslicht als einzige Lichtquelle und gestaltet den Bildaufbau nach eigenwilligen Regeln. Zwecks Wahrung der Authentizität verzichtet er auf digitale Nachbearbeitung.