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Der autodidaktische Fotokünstler Jürgen Sobkowiak (1970 in Würselen bei Aachen geboren) ist eigentlich gelernter Bürokaufmann. Er besaß seit seiner Jugendzeit künstlerische Neigungen und beschäftigte sich mit Zeichnen und Fotografie. Seine Liebe zur avantgardistischen Fotokunst entdeckte er durch Francesca Woodman. Seitdem lebt er seine Leidenschaft aus und arbeitet nebenberuflich als freischaffender Künstler.

 

In seinen Arbeiten erforscht Jürgen Sobkowiak die Fragilität und Absurdität der menschlichen Existenz. Oftmals stellt er hierfür die eigene Person ins Zentrum und nutzt die groteske Symbiose von Körper, Raum und Objekt zum Spiel mit der Identität. Die Schwarz-Weiß-Inszenierungen zeigen die alltäglichen Dramen seelischer Untiefen und den Versuch der Sinnfindung zwischen Schein und Sein. Der Künstler vermengt die vermeintliche Realität mit seinen eigenen inneren Bildern. So wird nicht nur die Wahrnehmung der Wirklichkeit, sondern die Realität selbst in Frage gestellt. Die thematische Auseinandersetzung mit Kindheitstraumen, der Verlassenheit und der Anti-Kunst komplettieren sein fotografisches Schaffen.

 

Der introvertierte Künstler arbeitet stets alleine, nutzt das Tageslicht als einzige Lichtquelle und gestaltet den akribisch geplanten Bildaufbau nach eigenwilligen Regeln. Zwecks Wahrung der Authentizität verzichtet er auf digitale Nachbearbeitung. Die Bilder sind bis auf wenige Ausnahmen unverkäuflich - ausgewählte Arbeiten werden auf der renommierten Kunstplattform Artsy als Sonderdruck angeboten.